Volleyball

SSG erobert Platz 2

17.02.2020

Durch einen glatten 3:0 Auswärtserfolg bei Angstgegner Eintracht Frankfurt erobert die SSG Langen den zweiten Platz der Regionalliga Südwest zurück.

Allerdings standen die Vorzeichen vor dem Spiel gegen die SGE weniger gut: Coach Frank Werner nahm an einer Trainerfortbildung in Mannheim teil und wurde durch Co-Trainer Kia und den verletzten Kapitän Thomas Schäfer an der Seitenlinie vertreten. Zudem mussten die Langener auf Jan Grünfelder, Artur Zarenko, Torsten Werner und Felix Weber verzichten. Mit den letzten verbliebenen Neun inklusiver zweier Liberos stellte sich die Mannschaft mehr oder weniger von alleine auf. Nur die Rolle von Stefan Schibilsky war noch nicht klar definiert – Gegen Kriftel begann er als Zuspieler und zeigte nach dem Wechsel auf die Diagonalposition eine starke Leistung. So entschied sich Ersatzcoach Thomas Schäfer auch für letztere Variante, wodurch Felix Meier Merziger in die Startsechs rutschte und den Part als Zuspieler übernahm. Komplettiert wurde die Startaufstellung durch Lukas Pfahlert, Niclas Carter, Sascha Karman, Norman Hörstel und Libero Chris Haas.

Die SSG kam vor der Geisterkulisse im Gymnasium Riedberg gut in die Partie und profitierte auch von den personellen Problemen der Eintracht, die wie im Hinspiel nur sechs Mann auf den Spielberichtsbogen brachten. Doch diesmal unterschätzte man die Adlerträger nicht und erspielte zügig einen komfortablen Vorsprung. Dieser ging gegen Satzende etwas verloren, aber konnte bis zum 25:22 gehalten werden.

Die beiden kommenden Spielabschnitte gestalteten sich ähnlich, beziehungsweise sogar mit größeren Vorteilen für die Gäste aus Langen (25:21, 25:19), wodurch im Endeffekt ein relativ ungefährderter 3:0 Sieg eingefahren wurde.

Durch die drei Punkte und den Sieg von Kriftel II gegen Rodheim klettern die Langener in der Tabelle einen Rang nach oben und belegen nach 14 absolvierten Partien mit 28 Punkten den zweiten Platz. Kommende Woche gilt es diesen gegen die SG U.N.S. Rheinhessen im heimischen Sportenztrum zu verteidigen.

Wir danken unseren drei mitgereisten Fans und entschuldigen uns für den angekündigten, aber aufgrund der schlechten Internetverbindung am Riedberg nicht durchgeführten Livestream.

Ebenso wünschen wir unseren Verletzten eine schnelle Erholung