Die Volleyballer der SSG Langen unterliegen dem TV Rottenburg II aus Baden-Württemberg im Relegationshinspiel mit 3:1

Relegationshinspiel Herren I

21.04.2018 

Trainer Markus Pfahlert musste im Hinspiel auf Mittelblocker Florian Kragl und Zuspieler Jannick Selmoser verzichten, brachte aber mit Hilfe von Niklas Carter von den Herren II zwölf Mann auf den Spielberichtsbogen.

Vor der Partie stand er vor der Qual der Wahl auf der Außenposition. Die beiden etatmäßigen Außen, Artur Zarenko und Lukas Pfahlert, gingen aufgrund von Krankheit und Spätschicht mit deutlichem Trainingsrückstand in die Partie, während Thomas Schäfer und Niklas Carter mit starken Trainingsleistungen überzeugten. Dennoch entschied sich der Trainer für sein etabliertes Stammpersonal und schickte neben seinem Sohn und Artur Zarenko noch Stefan Schibilsky, Jan Grünfelder, Norman Hoerstel, Felix Weber und Libero Halit Ucan aufs Feld.

Ausgeglichener Auftakt

Die Partie im voll besetzten Sportzentrum begann relativ ausgeglichen, mit fortlaufender Spieldauer allerdingsmit leichtem Vorteil für den Gast aus Rottenburg, die die SSG im Aufschlag stark unter Druck setzten. Jedoch stabilisierte sich die Leistung etwas und gegen Ende des Satzes war der Ausgang komplett offen. Die Gastgeber erspielten sich sogar den ersten Satzball der Partie, ließen die Chance allerdings ungenutzt und mussten den ersten kleinen Rückschlag mit dem 26:24 Satzverlust hinnehmen. 

Kurzzeitige Überlegenheit in Satz 2

Allerdings bewies das Team mit Hilfe der zahlreichen Zuschauer im Rücken Moral und zeigte auf, warum man sich den Platz in der Relegation verdient hat. Durch gute Aufschlagsserien von Stefan Schibilsky und vor allem Lukas Pfahlert gelang es, die sonst extrem stabile Annahme der Rottenburger unter Druck zu setzen und prompt war man den Gästen kurzzeitig überlegen. Die SSG nutzte diesen Höhenflug am Satzende und sicherte sich den zweiten Spielabschnitt mit 25:20.

Erhebliche Annahmeprobleme bringen SSG deutlich in den Rückstand

Mit dem gesteigerten Selbstvertrauen gingen die Langener in Satz drei, doch durch erhebliche Annahmeprobleme wurde das Momentum, die Partie zu drehen, schnell verspielt. Die SSG geriet früh und auch deutlich in Rückstand. Durch die Einwechslung von Thomas Schäfer gelang es den Sterzbächern noch den Rückstand zu verkürzen, doch die Aufholjagd kam zu spät und man musste sich „der zweiten“ des TV Rottenburg mit 25:21 geschlagen geben.


Auch in Satz vier gelang es trotz guter Vorsätze und weiterer Umstellungen nicht, die Annahme in den Griff zu bekommen. So konnte sich der hohe Block des TVR gut positionieren und die SSG lies weiterhin den nötigen Aufschlagsdruck vermissen. Am Ende stand der deutlichste Satzverlust des Tages mit 25:17.

   
© SSG Langen